Wie liegt die Stadt so wüst - Zerstörung, Klage und Hoffnung in Text und Musik
Mit dem titelgebenden Chorwerk von Rudolf Mauersberger im Zentrum widmen sich die Amici Canendi in diesem Konzert der Zerstörung durch Kriege.
In Werken von Guillaume Dufay bis hin zu zeitgenössischen Komponist:innen wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven betrachtet: So erklingen beispielsweise die Bitte um „Fried und gut Regiment“ für die politischen Führungskräfte in Heinrich Schütz‘ berühmter Doppelmotette, sowie der Klagegesang einer Mutter über einen gestorbenen Sohn in einer Komposition der estnischen Komponistin Ester Mägi.
Mauersbergers eindrücklichem Chorwerk wird mit den „Lamentatione Jeremiae“ ein textliches Pendant des mexikanischen Barockkomponisten Manuel de Zumaya gegenübergestellt. Zwischen den Werken erklingen Texte von jüdischen und palästinensischen Dichter:innen und setzen die Musik in den Kontext der Zerstörung von Gaza-Stadt. Mit Kompositionen von Jake Runestad, Daphna Rosenberg und Maurice Duruflé eröffnet sich eine hoffnungsvollere Perspektive, die gleichzeitig klar macht: Frieden kann nur existieren, wenn wir unsere Augen und Herzen nicht verschließen und unsere Menschlichkeit bewahren.
Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Elisabeth Stoll. Der Kammerchor Amici Canendi, gegründet im Jahr 2016, hat sich unter ihrer Leitung ein vielfältiges Repertoire erarbeitet und überzeugt mit ausdrucksstarker Klangkultur und präziser Interpretation. Die Texte werden von Andrea Wolf und Hartmut Volle rezitiert.
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