Der Freiheitsbaum der Mainzer Republik
Erstmals wird am 18. März bundesweit der Tag der Demokratiegeschichte begangen.
Auch in Mainz beteiligen sich mehrere Organisationen mit Veranstaltungen an dem Aktionstag, unter anderem die Internationale Gutenberg-Gesellschaft mit einer Aktion. Dort wird ein symbolischer Freiheitsbaum aufgestellt, der an die Zeit der Mainzer Republik erinnert. Diese gilt als einer der frühesten Versuche demokratischer Selbstverwaltung auf deutschem Boden. Freiheitsbäume wurden in der damaligen Zeit gemeinsam mit Plakaten und Flugblättern genutzt, um Ideen von Freiheit, Volkssouveränität und politischer Teilhabe zu verbreiten. An diese Tradition knüpft die Aktion der Gutenberg-Gesellschaft an. Vor dem Theater wird der Freiheitsbaum für einen Tag im öffentlichen Raum errichtet und mit einem historischen Druckangebot verbunden.
Zum Programm gehört um 16.00 Uhr eine etwa 15-minütige Kurzfassung eines Theaterstücks über die Mainzer Republik, die der Schauspieler Tino Leo präsentiert. Besucher:innen können außerdem an einer historischen Handabzugspresse das Dekret vom 18. März 1793 drucken und als Flugblatt mitnehmen.
Auch das Haus des Erinnerns – für Demokratie und Akzeptanz und die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz beteiligen sich mit Informationsangeboten zur Mainzer Republik und zur Bergzaberner Republik. Ergänzend werden Bücher zur Demokratiegeschichte vorgestellt.
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Die Landeshauptstadt Mainz übernimmt keine Gewähr dafür, dass die im Veranstaltungskalender auf www.mainz.de aufgeführten Veranstaltungen wie angekündigt stattfinden. Bitte informieren Sie sich beim jeweiligen Veranstalter über eventuelle Absagen oder Terminverschiebungen.
