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Teil einer mittelalterlichen Urkunde aus dem Archiv nebst Lupe und Kordel.
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Drei Frauenleben aus Mainz in der NS-Diktatur

Vortrag: 6. Februar 2026, 18 Uhr im Stadtarchiv
Im Rahmen des "Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus 2026" möchte das Stadtarchiv an das Leben verfolgter Mainzerinnen erinnern. Drei Frauen begeben sich dafür auf eine historische Spurensuche.
Alice Stahn, Jüdin aus bürgerlichem Hause - sie wurde ins Ghetto verschleppt, überlebte und kehrte 1945 in ihre Heimatstadt zurück. Ihre Enkelin Andrea Stahn erzählt von dem Schicksal ihrer Großmutter und ihrer Familie.
Elisabeth Darapsky, Archivarin - verhaftet 1943, weil sie sich in Briefen regimekritisch geäußert hatte. Die Bibliothekarin Susanne Speth hatte Elisabeth Darapsky noch kennen lernen können. Sie berichtet von ihren Recherchen und Forschungen.
Hortense Silz-Morel, Musiklehrerin – 1942 wegen ihrer jüdischen Herkunft deportiert. 2025 stieß die Archivarin Carola Bolte auf Bücher mit ihrem Namenseintrag. Damit begannen Nachforschungen zu einem Leben, von dem bisher kaum mehr als der Name bekannt war.
Deportationsliste von 1942: oben der Name von Hortense Silz-Morel. Bisher ist kein Foto von ihr bekannt. (NL Oppenheim 52,21)
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